Gulasch vom falschen Filet

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Zutaten für 6 Personen:

1416 g Falsches Filet vom Rind
100 g Pancetta (alternativ Bacon), gewürfelt
1 EL Sonnenblumenöl
3 Zwiebeln, rot (grob gewürfelt)
3 Zwiebeln, weiß (grob gewürfelt)
1 Knoblauchzwiebel, quer halbiert
500 g Spitzpaprika, rot (geputzt und grob gewürfelt)
1 Pepperoni, rot (entkernt und gewürfelt)
1 Pepperoni, grün (entkernt und gewürfelt)
20 g Ingwer, fein gewürfelt
2 EL Tomatenmark
2 EL Senf, scharf
400 g Dosentomaten, stückig
250 ml Rotwein
500 ml Brühe (Rind oder Gemüse)
Salz
Pfeffer
Mehlbutter

Ein falsches Filet ist ein mageres, längliches Stück Rindfleisch, was nicht zum Kurzbraten, aber sehr gut zum Schmoren, also auch für Gulasch geeignet ist.

Das Fleisch hierfür kaufe ich immer im ganzen Stück ein und schneide es selbst in einer Würfelgröße von etwa 3 cm und nicht kleiner. Vorgeschnittenes Gulaschfleisch beim Metzger oder im Supermarkt kaufe ich nicht.

Wenn die vorbereitenden Arbeiten getan sind, werden zunächst die Pancettawürfel in etwas Öl angebraten, das Gemüse außer den Paprikawürfeln zugefügt und unter Rühren ebenfalls angebraten. Tomatenmark und Senf zufügen und ebenfalls unter Rühren anbraten.

Jetzt wird das nicht angebratene Fleisch zugefügt, unter das Gemüse gerührt. Dosentomaten, Brühe und Rotwein dazu und das Gulasch bei sehr kleiner Hitze leise ca. 1,5 Stunden simmern lassen.

Auf das scharfe Anbraten des Fleisches habe ich hier zur Freude meiner Frau verzichtet, denn neben dem Bratgeruch ist es immer eine ziemliche Schweinerei bei all den Fettspritzern, die überall im Umkreis eines Meters entfernt werden müssen. Die lassen sich auch nicht ganz vermeiden, wenn mit Spritzsieb über der Pfanne gearbeitet wird. Auch ohne den Anbratprozess habe ich bei diesem leckeren Gulasch keine Röstaromen vermisst

Sobald das Fleisch gar und weich ist, die gewürfelte Paprika zufügen, mit dem Gulasch vermischen und noch etwa 5 Minuten mitköcheln lassen. Das Gemüse ist dann gar, hat aber noch „Biss“, so wie ich es liebe.

Salz und Pfeffer zum Nachwürzen habe ich nicht mehr gebraucht, denn Salz brachten Pancetta und Brühe und Schärfe die Peperoni genügend mit. Um die gewünschte Bindung zu erreichen, habe ich einige Stücke Mehlbutter in das leicht kochende Gulasch eingerührt.

Die halbierte Knoblauchzwiebel kann man entfernen oder die weichen, süßlichen Zehen mit einem Teelöffel oder einer Gabel herauskratzen und nach Wunsch auf die Esser verteilen.

Auf ein Bild vom fertigen Gericht habe ich hier verzichtet, denn neben Kartoffeln, Reis oder Nudeln passen fast alle möglichst grünen (aus optischen Gründen) Gemüsesorten der Saison. Auch als dickliche Suppe nur mit einem Baguette serviert, wird es bei den meisten Essern Zustimmung finden.

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